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Veröffentlichung in "Garten+Landschaft" Export deutscher Landschaftsarchitekten Zunehmend engagieren sich deutsche Landschaftsarchitekten im Ausland. Um dort erfolgreich Fuß zu fassen, kann eine Büropartnerschaft helfen. Außerdem gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten. Katrin Schamun, ts redaktion Berlin Der Schritt über die Grenze ist in den letzten Jahren für viele Landschaftsarchitekten und -planer zu einer neuen Arbeitsbedingung geworden. Gründe sind neben der geringen Konjunktur und Investitionstätigkeit die zunehmende Verflechtung von Wirtschafts- und Lebensbereichen über Ländergrenzen hinweg. Zugleich wird der Wettbewerb um die wenigen Aufträge in der Planungsbranche immer härter. Chancen, die durch Globalisierung weltweit entstehen, treten in Erscheinung. Der Architekturexport bringt nicht nur den Planungsbüros Vorteile. Er kann sich auch als Motor auf die deutsche Wirtschaft auswirken. Im Ausland steht das Label Made in Germany für hohe Qualität und Leistung. Das sollte im internationalen Wettbewerb auch den Landschaftsarchitekten Vorteile bringen. Planen und Bauen im Ausland bieten einzigartige Möglichkeiten, in einer anderen Kultur außergewöhnliche Projekte umzusetzen. Aber es bestehen auch Risiken. Der Präsident der Bundesarchitektenkammer Arno Sighart Schmid, selbst ein Landschaftsarchitekt, äußerte sich in der Garten und Landschaft (Märzausgabe 2005) zu den Chancen der Landschaftsarchitekten im Ausland: Die Herausforderung für die Arbeit im Ausland sind für Landschaftsarchitekten vielerorts noch deutlich höher als für Architekten, Stadtplaner oder Verkehrsplaner, da wir ja ungleich stärker in unserer Arbeit von den regionalen Klimabedingungen, den Bodenverhältnissen, den endemischen Vegetationsstrukturen abhängig sind. Doch wie gelangt man ohne Kontakte und zuverlässigen Partner im Ausland zu interessanten Aufträgen? Gordon Brandenfels, ein junger Landschaftsarchitekt aus Münster, ging nach Abschluß seines Studiums in die Volksrepublik China und arbeitete zunächst in Shenzhen als Angestellter in einem Büro. Chinas Städte befinden sich durch den wirtschaftlichen Aufschwung in einer rasanten Wachstumsphase. Nachhaltige Stadtentwicklung und technischer Umweltschutz gewinnen erst seit kurzem zunehmend an Bedeutung. Das Interesse an Landschaftsarchitektur steigt und bietet einen breiten Wirkungskreis für deutsche Landschaftsarchitekten, den Gordon Brandenfels nutzte. In der Architekturgruppe Peddle Thorpe aus Melbourne fand er einen zuverlässigen Kooperationspartner. Die australische Architekturgruppe hat weltweit Dependancen in Großstädten, u. a. in der chinesischen Stadt Shanghai. Gordon Brandenfels gründete mit ihr eine Bürogemeinschaft und arbeitet von Münster aus an gemeinsamen Projekten in China.....
Masterplan von Projekt in Shenzen, Brandenfels landscape + architecture Dieser Artikel erscheint in der Juliausgabe 2005 der Zeitschrift: Garten + Landschaft. |
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