Wettbewerbsgewinn Deutsche Schule in Shanghai

Am 14. September wurde im Anschluss an den Besuch von Bundespräsident Rau bei der Handelskammer die Bekanntgabe des Architekten-Wettbewerbs durchgeführt. Das Design-Modell "Europiazza" der Münsteraner Arbeitsgemeinschaft der Firmen bau.werk und Brandenfels fand nach eingehender Beratung der Jury die mehrheitliche Zustimmung.

Christina Rau informiert sich über den Neubau der Deutschen Schule in Shanghai.

 

Das Konzept

Das Konzept basiert auf einem zentralen Piazza-Gelände. Innere Plätze sind in Anlehnung an chinesische Architektur vorgesehen. Die Piazza steht als Symbol für europäische Architektur. Die Schule soll das zweite Zuhause der Schülerinnen und Schüler werden. Das Gelände ist den Bedürfnissen der verschiedenen Altersgruppen angepasst. Sportbereiche sind nicht isoliert. Die Schule soll einen Landmark haben: den sog. Wissensturm mit Bibliothek.

Der zentrale Eingangsbereich ermöglicht einen guten Überblick zu den einzelnen Bereichen. Im ganzen Gebäude befinden sich an zentralen Stellen „viewpoints“. Dieses macht die Gebäudestruktur übersichtlich.

Der Kindergarten ist in Pavillons aufgeteilt, die mit einem Grasdach bedeckt sind. Das Außengelände bspw. des Kindergartens ist so konzipiert, dass die Kinder Begegnung mit den verschiedensten Materialen haben. Ein Tartan-Berg soll dem großen Bewegungsdrang begegnen. Das Raumkonzept der Schulen berücksichtigt den Gedanken von Lernlandschaften.

Vorgesehen ist eine Terrakotta-Außenwand. Die großen Glasflächen sind beschattet. Auf dem Dach sind Solaranlagen vorgesehen. Ebenso soll eine Brauchwasser-Anlage installiert werden.
Cafeteria und Piazza können zu einem großen Auditorium mit ca. 650 Plätzen verbunden werden, wobei die Räume für Musik und Medien an diese Räumlichkeiten anschließen und damit eine optimale "Versorgung" garantieren. Alle Bereiche sind bindertengerecht zu erreichen.

 

Außenanlagen Deutsche Schule in Shanghai

(Quelle:http:// www.ds-shanghai.org.cn)

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