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WN-Leserforum als Auftakt
Dass da keine trockenen Expertendiskussionen aufkommen, liegt in der Natur der Sache: Die Ems, Greven an die Ems, Stadt am Wasser eben, sind die zentralen Themen, die im Mittelpunkt des WN-Leserforums stehen. Das Leserforum am Donnerstag, 22. Februar, um 19 Uhr im Ballenlager soll zugleich die große Auftaktveranstaltung für das Projekt Greven an die Ems sein. Verkehrsverein, Westfälische Nachrichten und Stadtmarketingkreis sind die Drei von der Ems, die die Stadt an die Ems rücken wollen. Ein gewaltiges Unterfangen, das mit dieser Veranstaltung und einer großen Beteiligung der Bürgerschaft in 14 Tagen mächtig Rückenwind bekommen soll. Die Besetzung des Podiums demonstriert zugleich auch die Vielfalt des Projekts. Versteht sich, dass der Schirmherr des Projekts auf dem Podium Platz nehmen wird. Landrat Thomas Kubendorff gehörte bereits in der Jury, die die Projekt-Ideen prämierte, zu den glühendsten Verfechtern von Greven an die Ems. Mit dabei ist auch Birgit Rudolph, Geschäftsführerin des Verkehrsvereins Rheine. Von Rheine lernen, könnte ihre Botschaft lauten, die sie in knapp 14 Tagen Grevens Emsfreunden mit auf den Weg geben wird. Rheine an die Ems, das jedenfalls ist längst schon Wirklichkeit. Wie man mit dem Fluss lebt, wie die Stadt vom Fluss profitiert und wie der Fluss zugleich zum Magnet für die heimische Touristikbranche wird, darüber kann Birgit Rudolph erzählen. Spannende Geschichten von Stadt und Fluss, die in einem besseren Einvernehmen stehen als das bislang in Greven der Fall ist. Die Ems und ihre innerstädtische Aue ist ein gutes Stück Natur. Das wollen die Initiatoren nutzbar machen im Einklang mit dem Naturschutz. Gordon Brandenfels wird zeigen, wie genau das funktionieren könnte. Der renommierte Wolbecker Landschaftsplaner hat in Westfalen einen Namen, hat aber auch schon in Shanghai geplant. Aber auch der Naturlehrpfad rund um den Saerbecker Badesee ist eng mit dem Namen Brandenfels verbunden. Greven an die Ems was wollen die Projektträger eigentlich bewirken? Mit welchen Mitteln soll das geschehen? Zwei, die die Idee von Beginn an begleitet haben, werden ebenfalls auf dem Podium Platz nehmen. Peter Hamelmann, Geschäftsführer des Verkehrsvereins, und Jörg Münning, Vorsitzender des Stadtmarketingkreises, erzählen, warum sie sich für das Greven an die Ems-Projekt engagieren. Wie die Stadt Greven sich in dieses Projekt einbringen kann, werden die Zuhörer von Verwaltungschef Manfred Ellermann erfahren. Die Gespräche am Podium moderiert Ulrich Reske, Redaktionsleiter der Westfälischen Nachrichten. Ein bisschen viel Diskussion? Auch da haben sich die Initiatoren etwas einfallen lassen. Das münsterische Improtheater nimmt Wortbälle zum Thema Ems auf und fabriziert zwischenzeitlich immer wieder phantasievolle Wortgebilde. Die Profischauspieler zeigen, was sie alles aus Greven und der Ems machen können. Spannend, informativ und unterhaltsam zugleich. So wollen Verkehrsverein,
Stadtmarketingkreis und Westfälische Nachrichten ihr Projekt präsentieren
und zugleich Appetit machen auf einen Sommer am Fluss. |
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