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Von Wuhan in China zu Grevens Emsauen
"Von China lernen? Landschaftsplaner Gordon Brandenfels lacht. Natürlich habe ich da Erfahrungen bei Großprojekten gewinnen können. Eine Siedlung von 5000 Menschen entwickeln Doch Planungen im Münsterland haben naturgemäß eine andere Dimension. Doch auch wenn Brandenfels am 22. Februar im Rahmen des WN-Leserforums seine Visionen zur Gestaltung der innerstädtischen Emsauen präsentieren wird, schwingt Chinesisches mit. Die Kombination von See, Flusslandschaften und Straße plant der 35-jährige Wolbecker aktuell in der chinesischen Region Wuhan. Greven an die Ems und Wuhan verbinden, dass großzügige Zusammenhänge geschaffen werden. Elemente müssen in den Raum einbezogen werden. Ein wichtiges Ziel seiner Planungen in Greven ist es, den Fluss für die Stadt erlebbar zu machen. Ganz spannend, kommentiert Brandenfels diese Aufgabe, die er mit seinem Büro quasi ehrenamtlich übernommen hat. Beim WN-Leserforum, das zugleich die Auftaktveranstaltung für Greven an die Ems ist, werden etliche Experten Stellung beziehen. Birgit Rudolph, Geschäftsführerin des Verkehrsvereins Rheine, wird von den guten Erfahrungen vom Zusammenleben von Fluss und Stadt berichten. Peter Hamelmann und Jörg Münning werden die Pläne für Greven an die Ems präsentieren. Landrat Thomas Kubendorff, zugleich Schirmherr des Projekts, und Erster Begeordneter Manfred Ellermann werden zeigen wie Kreis und Stadt die Ideen fördern können. Durch die Beiträge des Impro-Theaters erleben die Zuschauer zugleich, wie viel Phantasie Fluss und Stadt freisetzen können. Stadtmarketingkreis, Verkehrsverein und Westfälische Nachrichten wünschen sich eine breite Beteiligung von Bürgern und Vereinen. Mitreden und mitgestalten ist daher die Devise, die für das WN-Leserforum, aber auch für den gesamten Entwicklungsprozess gilt.
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