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Mit einer Tabu- bzw. Restriktionsflächenanalyse über das gesamte Stadtgebiet werden ungeeignete Standorte für Windenergienlagen (WEA) ausgeschlossen, um auf diesem Wege geeignete Flächen, auf denen WEA realisierbar sind, zu finden. Auf dieser Ebene steht nicht die Einzelstandortprüfung im Vordergrund, sondern die Ermittlung von Suchräumen im gesamträumlichen Konzept der Stadt. Der Windenergie-Erlass gibt Ausschluss- und Eignungskriterien vor, die auf rechtlich definierten Sachverhalten aus dem Bau- und Planungsrecht beruhen. Die Angaben aus dem Windenergie-Erlass 2011 und beispielhafte Berechnungen nach TA-Lärm (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm) werden für eine erste Darstellung der Tabu- und Restriktionszonen zugrunde gelegt.

Bei einer zweiten Darstellung mit reduzierten Tabu- und Restriktionszonen werden ebenfalls die Ausschluss- und Eignungskriterien aus dem WindenergieErlass sowie zusätzlich aus dem Energieatlas NRW 2013 herangezogen. Allerdings kann die Gemeinde vor dem Hintergrund der ökonomisch-technischen Machbarkeit hinsichtlich ihrer in der Bauleitplanung dargestellten bzw. festgesetzten Ziele z.B. anhand von Prüfkriterien und deren Gewichtung Rangfolgen für Konzentrationszonen festlegen, da „für die Gemeinden als Trägerinnen der Planungshoheit der Windenergie-Erlass Empfehlung und Hilfe zur Abwägung ist“
(Windenergie-Erlass 2011). Alle Suchräume werden in ihrer Charakteristik und mit ihren Bewertungsergebnissen verbal-deskriptiv dargestellt.

Landschaftsplaner: brandenfels landscape + environment, Münster
Auftraggeber: Stadt Bergkamen
Gutachten: 2013