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Das Gesamtgelände wird in eine Freiraum-Ausstellung rund um die Historie der Firma NINO u. der Zukunft des Areals verwandelt. In diesem übergeordneten Konzept sind die einzelnen Gebäude u. Gliederungselemente eingehängt. Hochwertige, großformatige Betonplatten gliedern das Gesamtareal; in den Betonplattenstreifen sind Bronzeplatten mit Zitaten von Nordhorner Bürgern zu ihrer persönlichen Bindung an das NINO-Areal eingelassen. Um den NINO-Hochbau in seinem Maßstab in die angrenzenden Bereiche einzubinden, werden innen beleuchtete Textilstelen mit Motiven aus dem Fotoarchiv der Firma NINO bedruckt.

Durch Sitzangebote auf Leuchtbänken und den Schatten der Amberbäume entsteht eine angenehme Aufenthaltsqualität. Die Sichtachse vom Frensdorfer Ring durch die Marktstraße auf den Spinnereihochbau wird durch die Wassersäule und Grün- bzw. Textilstelen geformt.

Der Haupteingang zum NINO-Hochbau wird durch einen ‘Roten Teppich’ akzentuiert: In großformatigen Platten sind Glasfaserleuchten angebracht – so erhält der Besucher des Hochbaus zu jeder Tageszeit einen guten Auftritt.

Entlang der ehemaligen Werksstraße, die teilweise zu einer Wasserachse ausgebildet wird, werden Ausstellungsobjekte installiert. Diese bestehen aus Edelstahl, sind innen beleuchtet u. erläutern in Schautafeln die kommunizierende Entwicklung der Firma NINO mit der Stadt Nordhorn. Der Marktplatz wird durch eine markante Wassersäule geprägt, an die sich zwei flache Wasserbecken anschließen.

Gutachter: brandenfels landscape + environment, Münster
Architekten: Kresing, Münster
Größe: ca. 5,6 ha