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FFH-Verträglichkeitsstudie zu einer Bauvoranfrage im FFH-Gebiet ‘Davert’, Kreis Warendorf als bestellte Gutachter vom Verwaltungsgericht Münster

Die Bauvoranfrage eines Investors wurde vom Kreis Warendorf mit der Begründung, dass die Prüfung der Auswirkungen des Bauvorhabens auf das FFH-Gebiet Davert nicht erfolgt seien, negativ beschieden. Daraufhin klagte der Vorhabensträger vor dem Verwaltungsgericht Münster auf die Erteilung eines Vorbescheides durch den Kreis Warendorf. Das Verwaltungsgericht Münster beschloss nach einer mündlichen Verhandlung, dass ein Sachverständigengutachten zur FFH-Verträglichkeitsprüfung eingeholt werden solle. Hiermit wurde das Büro Brandenfels beauftragt.

Das vom Büro Brandenfels vorgelegte FFH-Verträglichkeitsgutachten analysiert die Folgen, welche die Umsetzung des geplanten Reiterhofes auf das FFH-Gebietes haben würde. Schwerpunktmäßig musste dabei geklärt werden, ob ausreitende Pferde im FFH-Gebiet den Schutzintensionen der FFH-Richtlinie entgegen stehen oder nicht. Das Gutachten beschreibt die Auswirkungen und  deren möglichen Beeinträchtigungen auf die Schutzwürdigen Arten. Um alle Risiken auf das FFH-Gebiet auszuschließen, findet eine Bewertung des sogenannte „Worst-Case-Szenario“ statt.

Gutachter: brandenfels landscape + environment, Münster
Bearbeitungsgröße: 22 km²