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Freiräume Künstlerdorf Schöppingen – spielerisch Kunst/Kraft erleben

Die Grundidee bei der Neugestaltung der Freiräume ist das Verbinden der Teilbereiche durch eine klare, lesbare Formensprache und einfache, dauerhafte Materialien. Besucher und Bewohner sollen über spielerische Elemente in den künstlerischen Dialog einbezogen werden.

Durch eine dauerhafte Beschichtung mit Natursteingranulat, in das Intarsien des Künstlerdorfes eingelegt werden, wird eine Verbindung zwischen dem historischen Kern Schöppingens mit dem Alten Rathaus, dem aufgewerteten Neuen Rathaus, der umgestalteten Kulturhalle und den Freiräumen geschaffen.

Um eine dauerhafte Interaktion zwischen Künstlerdorf und Bevölkerung zu begünstigen, ist vorgesehen, den Baustein Wasser-Kraft-Spielplatz an der Nahtstelle des Künstlerdorfes mit der Umgebung zu setzen – direkt auf der stadtzugewandten Seite des Künstlerdorfes. So lässt sich eine gute Öffenlichkeitsansprache dauerhaft erreichen – der Kindespielort wird für die Eltern zum Anziehungspunkt im Stadtgefüge – und künstlerische Interaktion evoziert.

In Verlängerung der Gasse Feuerstiege, deren Asphaltdecke in einem baulich gutem Zustand ist mit dem ehemaligen Trafoturm eine Sichtmarke besitzt, beginnt eine Freiraumachse, die Bürger und Besucher Schöppingens in das ‘Künstlerquartier’ hineinzieht. Die Achse ist durchgängig mit einem hellen Natursteinmaterial beschichtet, die wie eine freundliche ‘Wassergebundene Wegedecke’ wirkt. Entlang dieser Achse lassen sich alle Freiraumelemente des Plangebiets erleben.

Landschaftsarchitekt: brandenfels landscape + environment, Münster
Auftraggeber: Gemeinde Schöppingen
Projektdauer: 2017 – 2019